WebMontag Kiel (21.05.2007)

Mit Web2.0 ist kein Geld mehr zu machen. Alle Ideen, die Geld bringen, wurden entwickelt. Dafür hatten wir Spaß mit dem OpenID, der PHP Unconference, dem e-Dorf und auf USB transportablen Desktop-Umgebungen. .
Bauen wir also weiter an den Communities, die wahrscheinlich kein Geld, sondern Bildung bringen:

  • Boris Erdmann erläuterte die Entwicklung von OpenID, einem Single Sign On System fürs Web, welches auch als Reputationssystem (gut?) und zum User-Tracking (schlecht?) genutzt werden kann. Die Lektüre der AGB und Nutzungsbedingungen der betreffenden OpenID-Provider sei jedem empfohlen, der sich mit diesem Tool der Zukunft ausstatten möchte.
  • Nach der Einladung zur PHP Unconference in Hamburg beim letzten Webmontag in Kiel (der einige auch folgten, danke!) berichteten Ekkehard Dörre und Judith Andresenüber diese gelungene Veranstaltung,
    • deren grundsätzliche Veranstaltungsform auf OpenSpace basiert,
    • welche in Kooperation durch die PHP UG Hamburg und das Departement Informatik der Uni Hamburg organisiert wurdeund das durch ein gut besetztes Auditorium von 50 Teilnehmern zu vielen, interessanten Vorträge führte
    • Die Vortragsliste und Protokolle der Sitzungen können im Wiki der Veranstaltung nachgelesen werden.
  • Das e-Dorf wurde von Nils Karwen erläutertert. Ausgehend von einer Lern- und Nachhilfeseite für Schüler soll sich diese Plattform zu einem Bildungs- & Kulturforum entwickeln. Die Web2.0-Community wird dabei durch die RL-Version einer kaufmännischen Gemeinschaft getragen: Nils favorisiert als Organisationsform für sein Projekt eine Genossenschaft.
    Wir diskutierten kontrovers, Nils musste mehr als eine kritische Frage beantworten, und die Grenzen zwischen Web2.0 und Bildungspolitik verschwammen wie so oft.
  • Schließlich stellte Steffen Voß die Möglichkeit vor, seine Büroanwendungen komplett auf einem USB-Stick zu transportieren. Außer Gimp fanden sich in der Liste der Möglichkeiten alle von mir favorisierten Desktop-Softwares, die frau so braucht...

Die offene Diskussion führte uns in einer Art Werkschau über lustige, gute, ironisierende, schlechte, ... Seiten, die auch Web2.0 ausmachen:

Web2.0 (und etliche weitere Kommunikationsmöglichkeiten) verändert uns. Ob wir das gut finden?
(Logdaten: Webmontag, Kiel, 21.05.2007)

 

Dieser Blog-Post ist ein privater Beitrag von Judith Andresen.