
Betriebswirtschaft für Coaches: Mit Augenhöhe Entscheider*innen coachen
Du coachst Führungskräfte, Bereichsleiter*innen + Vorstände. Die Bindung stimmt, das Gespräch läuft, Du bist in klarer + wirksamer Haltung.
Dann fallen Begriffe wie EBIT-Marge, Working Capital, Deckungsbeitrag, oder Personalaufwandsquote. Und schnell gerätst Du ins Schlingern, weil Dein Kopfkino startet: "Was bedeutet das?", "Ist das eine gute oder schlechte Entwicklung?" oder "Ist das richtig, so eine zahlengetriebene Organisationssicht zu haben?"
Vielleicht verlierst Du Dich in der Fachlichkeit, vielleicht spürst Du Deine Eigenanteile + Erfahrungen rund um wirtschaftlichen Druck, vielleicht geht Dir die Augenhöhe mit dem "gefühlt allmächtigen Business" verloren.
Betriebswirtschaftliche Feldkompetenz schließt diese Lücke. Du lernst, die Logik hinter Zahlen zu lesen, den Druck dahinter zu verstehen, die Emotionalität hinter den nackten Zahlen anzuerkennen + kannst so gezielt Coachinghypothesen entwickeln.
So bleibst Du als Coach*in wirksam: mit allen Führungskräften + in jeder Situation.
Organisationsdynamik in Zahlen lesen + Coachinghypothesen entwickeln
Coaching mit Führungskräften ist nur so wirksam, wie Du das System nachvollziehen kannst, das Deine Coachees zeichnen. Deine Aufgabe ist es, Unstimmigkeiten im Systemverständnis Deiner Coachees zu erkennen + zu benennen.
Eine Ausdrucksform zum Beschreiben einer Organisation ist die betriebswirtschaftliche Sicht. Dabei können Zahlen Gefühle + Verhalten der Beteiligten verändern. Das gilt für Organisationsmitglieder wie für Führungskräfte gleichermaßen.
Eine sinkende Liquidität macht Angst. Eine schlechte EBIT-Marge erzeugt vielleicht Druck + induziert Kontrollreflexe. Wachstumsschmerzen + mögliche negative Auswirkungen mögen leicht übersehen werden, weil die Beteiligten zu sehr von den Zahlen beflügelt sind.
Durch betriebswirtschaftliche Zahlen hervorgerufene Gefühle + Verhaltensweisen können sich in Deinen Coachings als Druck, in Form von Abwehr oder Verleugnen, Entscheidungsschwäche oder als vermeintlich sachliche Aussagen zeigen. Gute Coachinghypothesen preisen diese Sicht ein, so dass Du für Deine Coachees wirksame Anstöße formulieren kannst.
Damit Dir das gelingt, brauchst Du kein abgeschlossenes BWL-Studium. Du brauchst ein Verständnis für die Logik der betriebswirtschaftlichen Sichtweise + einen Zugang zu der damit womöglich verbundenen Emotionalität. So kannst Du dem Zielraum dienliche Coachinghypothesen entwickeln, die Struktur + Ergebnisse, Prozesse + Verhalten, Kultur + Emotionen integrieren.
So entsteht echte Augenhöhe. Nicht weil Du mehr BWL weißt als Dein Gegenüber, sondern weil Du die Sprache verstehst + fühlst, in der Deine Coachees sich + ihre Realität ausdrücken.


"Wenn eine Führungskraft von EBIT-Marge, Cash Flow oder Deckungsbeitrag spricht, beschreibt sie nicht nur Zahlen. Sie nutzt Zahlen, um die eigene Wirklichkeit zu beschreiben.
Als Bereichsleiter in einem börsennotierten Industrie-Konzern habe ich Agilisierung + digitale Transformation verantwortet + darüber mit Kennzahlen + in Business Cases erzählt. Ich weiß, wie sich der Druck anfühlt, wenn Millionen-Investitionen vor dem Vorstand gerechtfertigt werden müssen + die Liquidität den Takt für die Strategie vorgibt.
Diese Erfahrung bringe ich in die MasterClass. Ich zeige Dir, wie Du die Logik hinter betriebswirtschaftlichen Kennzahlen liest, Unstimmigkeiten erkennst + daraus Anstöße formulierst, die Deine Coachees wirklich weiterbringen."
(André Friedrich)
Betriebswirtschaftliches Verständnis für wirksames Coaching entwickeln
Die grundlegenden Konzepte lesen: Gewinn, Verlust, Deckungsbeitrag, Bilanz, EBIT. Du weißt, was diese Begriffe über eine Organisation erzählen.
Liquidität vor Rentabilität einordnen: Warum sinkende Liquidität Führungsverhalten verändert + das Cash-is-King-Prinzip für Deine Hypothesen nutzen.
Die treibenden Parameter einer Organisation erkennen: Geschäftsmodell, Effizienz, Humankapital, Fluktuation. Verstehe, welche Stellschrauben das System antreiben.
Chancen, Risiken + Opportunitätskosten einordnen: Häufige + seltene Risiken erkennen + als Perspektive für Coachinghypothesen nutzen.
Wachstum + Skalierbarkeit verstehen: Wachstumsschmerzen, Szenarien (Base/Best/Worst) + Rolling Forecast als Ausdruck von Druck, Veränderung oder Normalität lesen.
Branchenspezifische Kennzahlen recherchieren: Mit Web-Recherche + KI-Unterstützung auf neue Klient*innen + Branchen vorbereiten.
Aus einer Angst eine Sorge machen: Schwierige Situatonen + Entwicklungen in Sprache bringen, um Handlungsfähigkeit an Stelle Lähmung zu erzeugen.
Abwehr + Spaltung erkennen + begegnen: Verstehen, wann wirtschaftlicher Druck Abwehr auslöst, wie Du diese erkennst + wie Du als Coach*in zielführend damit umgehst.
Du liest betriebswirtschaftliche Kennzahlen + erkennst den systemischen Druck dahinter. Du übersetzt Zahlen in präzise Coachinghypothesen, benennst Unstimmigkeiten in der Systembeschreibung Deiner Coachees + formulierst daraus Anstöße, die das Systemverständnis Deiner Coachees maßgeblich vergrößern, so dass diese ihre Coachingziele erreichen können.
Du recherchierst branchenspezifische Kennzahlen mit KI-Unterstützung + bereitest Dich gezielt auf neue Coachees vor.
So handelst Du empathisch + dabei angstfrei, auch wenn wirtschaftlicher Stress den Raum füllt.

"Hinter jeder Kennzahl steckt eine Geschichte. Manchmal ist es die Geschichte eines wachsenden Unternehmens, manchmal die eines Systems unter Druck, das nach Erklärungen sucht. Als Mitglied der Geschäftsleitung einer Werbeagentur weiß ich: Zahlen beschreiben nicht nur Realität, sie erzeugen sie. Sie prägen, wie Entscheider*innen denken, entscheiden, handeln + kommunizieren.
In der MasterClass zeige ich Dir, wie Du Unstimmigkeiten in betriebswirtschaftlichen Aussagen schnell erkennst + wertschätzend ansprichst, so dass für Dein Coachee aus einer Angst eine Sorge werden kann + echte Bewegung möglich wird."
(Nadja Stielau)
Betriebswirtschaftliche Denke lernen, üben + direkt in Coachings nutzen
Die zweitägige MasterClass findet auf der VILLA HENRIETTE im Harburger Binnenhafen statt, von 9:30 bis 17:30 Uhr mit einer Stunde Mittagspause.
Du lernst in einer kleinen Gruppe von vier bis acht Teilnehmer*innen: klein genug für intensives Arbeiten + echten Austausch, groß genug für vielfältige Perspektiven. Du erarbeitest Inhalte an Praxisbeispielen, in Trainings, kollegialer Fallberatung + Simulationen.
Nach jeder Untereinheit von zwei bis drei Stunden Länge hältst Du Deine Learnings KI-basiert fest. Du nimmst ein Fotoprotokoll + alle Arbeitspapiere mit.
Schnell erkennen, ob diese BJA-MasterClass zu Dir passt
Die MasterClass ist für Dich als Coach*in, Organisationsentwickler*in, Teambegleiter*in oder Scrum Master*in interessant, wenn Du Deine Arbeit mit Führungskräften + Vorständen erfolgreich ausbauen willst.
Du suchst einen Weg, betriebswirtschaftliches Denken in Deine Arbeit zu integrieren, ohne Deine Wirksamkeit als Coach*in zu gefährden. Du willst nicht länger über BWL-Buzzwords stolpern, sondern die wirtschaftlichen Zwänge Deiner Coachees als wertvolle Information für Deine Coachinghypothesen + Anstöße nutzen. Und Du willst als stabiles, angstfreies Gegenüber wirksam bleiben, auch wenn betriebswirtschaftliche Aussagen negative Gefühle, Sorgen + Ängste im Raum auslösen.
Wenn Du Deine Coachingkompetenz zukünftig stärker auf Führungskräfte legen möchtest, könnte für Dich ergänzend auch die MasterClass "Leadership Coaching" interessant sein.
Wenn Du Dich intensiv + individuell für das Coachen von Executives präparieren möchtest, ist das "1:1 Executive Coach-Training" für Dich eine attraktive Alternative.

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MC_BFC_1124
24./25. November 2026
Trainer*innen
André Friedrich
Nadja Stielau
MC_BFC_0420
20./21. April 2027
Trainer*innen
André Friedrich
Nadja Stielau
Den Preis der MasterClass kennen
Die MasterClass "Betriebswirtschaft für Coaches" kostet 890,00 EUR netto (1.059,10 EUR brutto). Privatzahler*innen + Student*innen erhalten „19 % Rabatt" + zahlen 890,00 EUR brutto.
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