Mit der 4-Tage-Woche die Organisation neu denken.
- Judith Andresen

- 1. Dez. 2024
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 2. Juni
Moin, Moin!

40 Unternehmen haben in einer bundesweiten Pilotstudie die 4-Tage-Woche geprüft. Bei gleichbleibender oder erhöhter Produktivität stieg in vielen Organisationen die Arbeiternehmer*innenzufriedenheit: "39 Prozent der Unternehmen wollen die Vier-Tage-Woche dauerhaft behalten, weitere Organisationen wollen das Experiment weiterlaufen lassen." Im vergangenen Jahr prüften 61 Organisationen in Großbritannien die 4-Tage-Woche.
Dort etablierten 56 Organisationen die 4-Tage-Woche dauerhaft: "Die Mitarbeiter*innen sind ausgeruhter, motivierter - und fehlen seltener."
Die 4-Tage-Woche ist eine gute Antwort auf eine systemimmanente Unterlast vieler Organisationen: "Work expands so as to fill the time available for its completion." und so beschäftigen sich die Organisationsmitglieder. Wenn Organisationen in die 4-Tage-Woche (im ersten Schritt vielleicht als Experiment für drei oder sechs Monate?) wechseln, sollten die Beteiligten sich einigen, auf welche Arbeits- + Abstimmungsmeetings sie zukünftig verzichten möchten -- oder vielleicht auch die Nutzung privater Telefone einschränken: "Unser wichtigstes Tool war, die größten Zeit-Fresser zu eliminieren. Die Abläufe in allen Abteilungen wurden in Workshops diskutiert und optimiert".
Es wird Zeit, die eigene Organisation neu zu denken.



