Raus aus der Change Fatigue
- Judith Andresen

- vor 49 Minuten
- 1 Min. Lesezeit
Moin, liebe Newsletter-Leser*innen,
das New Work Barometer 2025 von Prof. Dr. Carsten Schermuly + seinem Team zeigt, dass der große Hype um New Work abflaut, wohl auch, weil zumindest ein Teil organisationaler Alltag geworden ist. Während 82 % der Befragten Autonomie darüber haben, wie sie arbeiten (Selbstbestimmung), dürfen nur 33 % wirklich mitentscheiden, was getan wird (Einfluss).
Gemäß der Studie „Inside Transformation 2025“ gelingen Veränderungsprozesse dort am besten, wo Menschen nicht nur „betroffen“, sondern wirksam sind.
Ein zentraler Hebel für die Arbeitszufriedenheit in instabilen Zeiten ist die psychologische Sicherheit. Teams, die in Transformationen offen über Dilemmata sprechen dürfen, zeigen eine deutlich höhere Resilienz gegenüber „Change Fatigue“.
"Nach dem Change ist vor dem Change." Wenn Veränderung zur Dauerschleife wird, entsteht Change Fatigue. Das ist die psychische + emotionale Erschöpfung durch nicht endende, überlappende oder schlecht gestaltete Changes. Die Organisation krankt dann an Resignation, Motivationsverlust + sinkender Arbeitszufriedenheit: "Die Forscher*innen betonen, dass Change Fatigue insbesondere durch eine nachhaltige + mitarbeiter*innenorientierte Veränderungsgestaltung reduziert werden kann. "
In Transformationen entscheidet sich Mitarbeiter*innenbindung am stimmigen Führungs- + Organisationsverhalten. Erlebte Fairness, Orientierung, Entwicklung + gute Führung in Zeiten von Unsicherheit sind die Schlüssel, sagt McKinsey HR Monitor 2025. Dabei darf sich Führung nicht täuschen lassen: "For employees, job security has become the top reason for staying in a job (39 percent)"
Den Mut + die Kraft zu echter Veränderung, jenseits von Change-Ketten,
wünscht - im Namen des BJA-Teams -
Judith
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