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Bücherstapel (Einrichtung des Seminarliegers VILLA HENRIETTE)

Alumnitreffen 2026: Zusammen lernen, Neues entdecken, einfach ausprobieren + machen!

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Gruppenbild des BJA-Teams als Comic-Figuren

Neben „Wir haben bei uns ziemlich gut KI in die Prozesse integriert. War zwischendrinnen holperig.“ + „Wie macht Ihr das, wenn die Geschäftsführung jetzt einen Change + weniger Agilität fordert?“ tauschten die Alumni auch Sichten auf die Entwicklung ihrer Organisationen. Das Spektrum reichte von "Das Tempo ist ganz schön krass bei uns" zu "Als Organisation sind wir in Angst erstarrt."


Austausch, Lernen + Netzwerken ist das oberste Ziel des Alumnitreffen der BERATUNG JUDITH ANDRESEN. Und so trafen sich 30 Teilnehmer*innen der zweiten Agile Coach-Ausbildung (nach zehn Jahren immer noch im Kontakt!) mit Absolvent*innen, die im Frühjahr ihre Ausbildung zum*zur agilen Coach*in oder Organisationsentwickler*in beendet haben.


Mit viel Sonne auf der HENRIETTE, wagemutigen Schwimmer*innen und dem Nutzen unserer SUPs, einiger Hafenrundfahrten mit der Fiete, viel, viel Wasser + noch mehr Eis am Stiel diskutierten die Teilnehmer*innen, zeigten sich Tricks + Methoden aus ihrem Alltag + teilten ihr Wissen + Ihr Können.



Im Unconference-Teil analysierten die Teilnehmer*innen im Detail einen großen Change + den Umbau einer sehr großen Organisation. Intervisorisch bearbeiteten die Teilnehmer*innen diesen Fall + verglichen mit eigenen akuten Fragestellungen. In einer weiteren Session unterstützten sich die Teilnehmer*innen bei der Frage, wie sie auf eine "agile Rückwärtsrolle" reagieren können:

„Doing Agile > Being Agile."

Viele Gespräche rankten sich um die praktischen Auswirkungen von KI-Einführungen + KI-Einsatz in Organisationen.


Mit künstlichen Intelligenzen erfolgreich arbeiten.

Judith stellte den*die neue*n Kolleg*in vor, mit der agile Coaches + Organisationsentwickler*innen sprechen, mit der*dem sie arbeiten können oder der*die ihnen Software entwickeln können. Die Teilnehmer*innen entwickelten im Mobcoding einen "Retromat"-Skill, mit welchem die Anwesenden zukünftig Retrospektiven vorbereiten können.


Daneben generierte der Unconference-Track Stationenarbeit über das Anwenden, Nutzen + die Mitarbeit mit künstlichen Intelligenzen:

  1. André erklärte, wie er KI-Chatbots für seine Coachings einsetzt. Er nutzt KI-Chatbots vorbereitend zum Aufstellen + Überprüfen von Coachinghypothesen sowie zur Dokumentation von Coachings.

  2. Jan zeigte, wie er mit einem*einer personalisierten, KI-gestützten Recherche- und Schreibassistent*in Inhalte strukturiert + aufarbeitet + so zum Beispiel Podcasts zum schnellen Erfassen aufbereitet. Gleichzeitig zeigte, wie er mit dem*dir personalisierten, KI-gestützten Recherche- und Schreibassistent*in interaktive Coaching-Tagebücher erstellt.

  3. Judith zeigte, wie agile Coaches + Organisationsentwickler*innen KI-Notizgeräte für die Dokumentation von Coachings + das Ausarbeiten individueller Workshopunterlagen nutzen können.

  4. Björn Dietrich zeigte wie er sich mit Hilfe von KI + Modellen Personae erstellt, mit denen er sich auf komplexe Verhandlungen vorbereitet.


Organisationsentwicklung heißt Führung wagen, um Orientierung zu geben

Im Konferenztrack formulierte Lukas die These, dass die meisten Veränderungsvorhaben in Organisationen nicht an mangelnden Coaching-Kompetenzen scheitern. Sie scheitern daran, dass Organisationsentwickler*innen sich nicht trauen zu führen. Es gilt, ein klares Veränderungsvorgehen zu empfehlen und Überprüfungskriterien anzubieten. Dieser bewusste Haltungswechsel fällt vielen noch schwer, ist aber der zentrale Hebel, um Organisationen in die Bewegung zu bringen. Die Teilnehmer*innen übten genau das.

Ähnlich pragmatisch ging André der Frage: „Woran merkt Ihr eigentlich, dass ein Konflikt entsteht?“ nach. Seine These:

„Oft gucken wir auf die falschen Dinge. Wir verwalten Konflikte nur, statt sie zu bearbeiten."

Während der Session machte André darauf aufmerksam, dass nicht das Verhalten an sich ein Signal für einen Konflikt sei, sondern vielmehr ein verändertes Verhalten anzeigen kann, dass ein Konflikt im Raum ist:

„Wenn der sonst laute Kollege plötzlich schweigt. Wenn die sonst ruhige Kollegin auf einmal mit Sarkasmus und Augenrollen reagiert."

Nadja erörterte in ihrem Track, dass Moderieren + Facilitieren notwendige Kompetenzen sind, damit Teams + Gruppen erfolgreich Inhalte bearbeiten können. Während Moderation durch ein Programm (also eine Agenda) führt, führt Facilitation durch einen Prozess. Die Teilnehmer*innen schärften praktisch ihre Sinne.


It's all about the coffee break!

Während des gesamten Tags + beim gemeinsamen Grillen in dann wieder lauer Sommerluft netzwerkten die Teilnehmer*innen, besprachen konkrete Fälle, tauschten Erinnerungen + mit neuen Kontakten Kontaktdaten aus. "Mehr Obst + Gemüse (möglichst gekühlt") war ein Feedback, dem wir gerne in 2027 nachkommen wollen.


Wir sehen uns auf dem Alumnitreffen 2027!

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Alumnitreffen am 25. Juni 2027. Merkt Euch schon mal das Datum. Wir werden die Anmeldung im Frühjahr 2027 freigeben.


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