Nationale Verwertungsrechte - so ein Quark.

Da sitzt frau also im Ausland und nachdem die siebte Lektion der Sprachlern-CD "Norwegisch" nur rumnervt, kommt frau auf die Idee, die verpassten Folgen von "Desperate Housewives" zu sehen. Und will sich bei maxdome.de anmelden. Frau gibt also die deutschen Adressdaten ein, klickt auf registrieren und liest dann erstaunt: "Ihre IP-Adresse befindet sich in einem Adressbereich, der nicht für maxdome zugelassen ist..

Ein Blick in die AGB offenbart: Der Kunde erhält das Recht, diese Inhalte innerhalb der vertraglich vorgesehenen zeitlichen Grenze zur Vorführung im privaten Bereich in Deutschland für nicht gewerbliche Zwecke unter Berücksichtigung der übrigen Bestimmungen des Vertragsverhältnisses zu nutzen.

Merke: Nationale Verwertungsrechte beziehen sich auf die Örtlichkeit beim Nutzen, nicht auf die Nationalität der Nutzer. Was ja auch irgendwie Sinn macht, frau aber nicht hilft, da sie jetzt immer noch ohne die Damen aus der Wisteria Lane auskommen muss. Also zurück zur Sprachlern-CD.

 

Dieser Blog-Post ist ein privater Beitrag von Judith Andresen.