(Mündliche) Nachkaufgarantie

Bekanntlich sind ja hier die Geschirr- und Glasschränke sehr voll. Dennoch gibt es Lücken, die es zu füllen gilt. Heute musste ich feststellen, dass die Nachkaufgarantie für Spiegelau Favorite Gläser nur mündlich ist und war. Im Prospekt findet sich dazu nichts; passend dazu kann man die Gläser auch nicht mehr erwerben. Ah ja. Gläser für 30 EUR das Stück. Coole Idee; mündliche Nachkaufgarantien auszugeben. Das verringert die Kaufblockade...

Nun beginnt echter Hausfrauenschmerz: alles bei eBay verkaufen? Und mit einer neuen Serie beginnen? Oder sich bei eBay auf die Lauer legen und dort und auf Flohmärkten komplettieren? - Welche Strategie funktioniert am besten? Welche ist am wirkungsvollsten?

Im Falle meiner Porzellan-Serien bin ich übers Internet-Suchen und über Flohmarkt-Märsche bereits erfolgreich gewesen.
Im Falle der Serie Linen Blue in der Form Jeverland von Friesland (ebenfalls mit einer mündlichen Nachkaufgarantie versehen; ich sollte dazu übergehen, Verkaufsgespräche aufzuzeichnen, um eine rechtliche Bindung zu erzeugen) habe ich die wenigen Teile, die mir noch fehlten, innerhalb von einem Jahr bei eBay dazu erworben.
Anders musste es bei der Serie Monika (aus dem Hause Seltmann, Weiden) funktionieren - der Dekorname ist mir zu allem Überfluss unbekannt. Graues Karo mit bordeauxrotem Deckel. Zugegebenermaßen vermutete ich dort auch nicht wirklich, etwas nachkaufen zu können. Die ersten Tassen hierfür wurden in den 50er Jahren von meiner Großmutter erworben. So liege ich bei eBay auf der Lauer und durchkämme immer mal Flohmärkte. Eine Butterdose würde mein Glück komplettieren. Espressotassen und eine zweite Kaffeekanne kamen im Laufe von zwei Jahren in den Schrank hinzu.

So, und nun also Spiegelau Favorite. Falls jemand noch ein Obstler-Glas, zwei Weißwein-Gläser oder ein Bitter-Glas der Serie über hat, ich nehme das gerne :-) Falls nicht: wenn nicht alle Gläser in einem Satz gekauft werden sollen, sollte man die Finger von Spiegelau lassen.

 

Dieser Blog-Post ist ein privater Beitrag von Judith Andresen.