Aufstellungsarbeit in der Organisationsentwicklung nutzen
- Judith Andresen

- 6. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 5 Tagen
Aufstellungsarbeit ist ein wirkmächtiges Instrument, um Team- + Organisationsationsdynamiken, Verhalten, Prozesse + Strukturen zu erkennen + neu zu modellieren.
Aufstellungsarbeit schafft neue Erkenntnisse
Eine Aufstellung verläuft im Prinzip immer auf die gleiche Art. Aufstellungen können mit Symbolarbeit verknüpft werden. Für die Arbeit in Teams + Organisationen eigenen sich einfache Holzfiguren, Korken, Playmobil- oder Lego-Minifiguren.

Damit die Beteiligten Orientierung für eine Veränderung haben, braucht es eine Standortaufnahme. Mit einem Blick auf das Ist + dessen Annahme gelingt es den Beteiligten, einen neuen, häufig radikal anderen Zielraum zu formulieren.
Einfach allen Schritten folgen
Vorbereitung
Ihr stellt Aufstellungsmaterialien bereit.
Ihr sorgt für ausreichende Stellfläche.
Anliegen + Auftrag klären
Ihr klärt mit Euren Coachees das Anliegen. Dabei geht es entweder um eine Ist-Aufnahme, ein Zielbild oder beides.
Ihr klärt die Aufstellungsfrage: "Wie sind wir aufgestellt?", , "Welche Arbeitslasten sind im System?" und/oder
Ihr erörtert das initiale Ziel der Aufstellung: "Wie müssen wir uns aufstellen, damit wir maximal gut liefern?", "Wie muss Führung organisiert + aufgestellt sein, damit sie den Organisationszielen besonders gut dient?", "In welcher Kette liefern wir unser Produkt 50% schneller als bisher aus?"
Sowohl in der ist-Aufnahme als auch im Zielraume kann es neben strukturellen + prozessualen Themen um Personen, Dynamiken, Muster, Hindernisse gehen. Mögliche Fragen sind hierfür: "Wie Funktioniert unsere Führung im Team ABC?", "Zusammenspiel im Team ABC", "Kommunikation zwischen Abteilungen ABC + DEF".
Die Coachees wählen ihre Aufstellungsfiguren + geben diese eine Bedeutung. Das können Namen sein, Aufgaben, Personen, Emotionen + Herausforderungen.
Nur die Coachees beführen die Figuren.
Bei Bedarf können kleine PostIts im Bild ergänzt werden.
Häufig entwickeln die Coachees eigene Codierungen ("die runden Steine stehen für Aufgabe GHI, die eckigen für JKL")
Die Coachees stellen intuitiv, weniger rational, die Figuren auf. Das Gefühl wird Euch leiten.
Welche Perspektiven + Chancen, Risiken + Themen werden sichtbar?
Die Coachees entdecken neue Aspekte; der*die Facilitator*in unterstützt beim Entdecken.
Wenn ein großes Thema ("Langsamkeit der Software-Entwicklung") bearbeitet / identifiziert wird, muss diese als Figur mit aufs Brett. Gegebenenfalls kommt es mit dem "Auftritt" zu Veränderungen auf dem Brett.
Welche Sicht ergibt sich für die unterschiedlichen Figuren? Welche Wünsche, Erwartungen + Bedürfnisse werden sichtbar?
Mit der gelungenden Ist-Aufnahme ist den Coachees möglich, ein Zielbild zu bauen.
Die Coachees üben + versuchen andere Positionen einzunehmen.
Vielleicht braucht es Veränderungen auf der Fläche?
Viele braucht es andere Beteiligte?
Vielleicht braucht es andere Positionen, Zusammenstellungen, Perspektiven?
Die Coachees ändern die Positionen der unterschiedlichen Figuren. Die in der Ist-Aufnahme besprochenen Themen werden im Zielbild nochmals geprüft.
Das Umstellen endet, wenn der Zielraum sich richtig anfühlt.
Bei Bedarf werden die Zielbilder von den Coachees festgehalten / fotografiert.
Die Coachees räumen zum Schluss ihre Aufstellung ab + auf.













