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Bücherstapel (Einrichtung des Seminarliegers VILLA HENRIETTE)

Strategisch mit 3D-Welten arbeiten

Runde Comic-Pinnnadel mit dunkelblauem Kopf

Ich sehe vor lauter Post-its nicht, wohin es gehen soll!“ Probleme, Wünsche, offene Fragen, Ideen, Phantasien und Maßnahmen mischen sich auf den Karten des Strategieworkshops. Die Pinnwand ist voll + die Köpfe sind es auch.


Die Farbcodierung hilft nicht, sondern macht das Erlebte nur bunt: „Gibt es hier noch etwas Dringendes?“, „Gehört das nicht zusammen – das sieht man doch so gar nicht?“ und „Können wir das wirklich so machen? Gibt es diesen Freiraum überhaupt?


In Strategieworkshops können sich die Teilnehmer*innen ganz schön verlieren. Sie werden von dringenden Aufgaben überrollt, anstatt das Wichtige zu identifizieren. Sie verwechseln Ziel(räum)e mit Maßnahmen. Sie übertragen die Tagesstimmung auf den Workshop und priorisieren unklug.


Aufräumen ist angesagt!

Mit den 3D-Welten (Website) werden  Themen wie Probleme, Ideen, Maßnahmen und/oder Fragen so sortiert, dass Wichtigkeit, Zusammenhänge und Handlungsspielräume direkt sichtbar werden.


Sich von einer Frage leiten lassen

Dunkelblaues Comic-Steuerrad

Eine Strategie richtet den Blick auf die nächsten zwei bis fünf Jahre. Die Leitfrage „Was müssen wir heute tun, damit wir dort in drei bis fünf Jahren stehen?“ hilft, diese Zukunft ins Hier und Jetzt zu holen – und so die Strategie in die tägliche Arbeit zu operationalisieren.


Gerade bei der Arbeit mit 3D-Welten entsteht Orientierung, wenn sie unter einer klaren Leitfrage steht. Diese Frage lenkt die Aufmerksamkeit und zwingt zu Entscheidungen. Jede der Leitfragen „Wie müssen wir uns aufstellen, damit wir ein Wachstum von +50 % Kund*innen erreichen + gut bewältigen können?“, „In welchem Geschäftsfeld werden wir in fünf Jahren prosperieren?“ oder „Wie können wir als Team unseren Auftrag exzellent erfüllen – trotz vieler erwartbarer Wechsel?“ verändert, welche Themen auf den Inseln landen, wie hoch Türme werden und wo Freiräume entstehen.


In fünf Phasen eine 3D-Welt entwickeln + verstehen


Graue Comic-Landkarte

Die 3D-Welten kombinieren Mindmapping + Aufstellungsarbeit auf pragmatische + spielerische Art. Gemeinsam untersuchen die Teilnehmer*innen ihre 3D-Welt in Bezug auf eine strategische Leitfrage an einem Tisch oder auf dem Fußboden.


Als Erstes werden die Themen auf gleich großen, gleichförmigen, sechseckigen Karten gesammelt.


Die Teilnehmer*innen bilden im zweiten Schritt thematische Inseln durch das Aneinanderlegen der Sechsecke. Je dichter die Karten liegen, desto enger ist der inhaltliche Zusammenhang.


Im dritten Schritt erzeugen die Teilnehmer*innen mit unterschiedlich hohen Blöcken unterschiedlich hohe Inseln. Hohe Türme stehen für Prioritäten, Energie, Dringlichkeit und/oder Wirkung. Im vierten Schritt können die Inseln besiedelt werden: Symbole, Farben oder Zeichen symbolisieren neue Dimensionen wie verantwortliche Personen, Risiken oder notwendige Ressourcen.  Bewegung ist angesagt - Perspektivwechsel gewünscht + folgerichtig. Die Landschaften können sehr unterschiedlich wirken, je nachdem welchen Standpunkt die Beteiligten einnehmen.


Schließlich reflektieren die Teilnehmer*innen die entstehende Insellandschaft + untersuchen diese in Bezug auf die definierte Leitfrage.


So klären sich im fünften Schritt mit Blick auf die entstandene Landschaft die Dringlichkeit (von "sofort machen" bis "in sechs Monaten bearbeiten", der inhaltlichen Nähe + mögliche Gestaltungsräume sowie der Gestaltungsmacht ("voll in unserer Hand" bis "nur indirect beinflussbar") der bearbeiteten Themen.


Mit 3D-Welten Gedanken ordnen + gewichten


Dunkelblaue Waage mit hellblauen Waagschalen

Mit den 3D-Welten werden Ideen, Aufgaben, mögliche Maßnahmen und Fragen Schritt für Schritt in ein dreidimensionales überführt, das Zusammenhänge und Prioritäten sichtbar macht. Mit diesem Bild können Teams und Organisationen schnell erkennen, wo sie jetzt handeln sollten, wo sie koordinieren müssen und wo sie bewusst warten können.


Die Beteiligten sehen sich nicht einem Meer von Post-its gegenüber. Sie entwickeln stattdessen ein Gesamtbild: Sie sehen, welche Themen sich wie ballen, wo + wie Ressourcen gebunden sind, welche Lücken klaffen und wo echter Handlungsspielraum liegt oder liegen könnte. Diese räumliche Übersicht ist die Basis, um fundiert zu priorisieren, Abhängigkeiten bewusst zu steuern und nächste Schritte gut + verbindlich festzulegen.


3D-Welten zum Monitoring + zur Weiterentwicklung nutzen

Die entstandene 3D-Welt kann dem Team beziehungsweise der Organisation zum Monitoring + als Lernmoment dienen. Es kann eine Soll-/ist-Welt physisch oder digital im Abstand von einem Monat veröffentlicht werden. Die 3D-Welt kann in Kennzahlen übersetzt + gemonitort werden. Ihr könnt die 3D-Welt als graphische Referenz in Eurer Transitionsboard aufnehmen. Oder Ihr nutzt die 3D-Welten während Eures Projekt-Reviews als Referenz (zum Beispiel durch Säulendiagramme, durch Soll-Ist-Vergleiche oder zur Orientierung für kommende Maßnahmen).



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