Neu an Bord: Manfred Jessen

Seit dem 01. November ist Manfred Jessen bei der BERATUNG JUDITH ANDRESEN dabei. Begrüßt unseren neuen Mitarbeiter, der sich hier mit drei Antworten auf drei Fragen vorstellt!

BJA: Was war Dein Traumberuf, als Du klein warst? Was davon hast Du verwirklicht?

 

MJ: Als sehr junger Mensch wollte ich Mitglied der Beatles werden. Der Song "Hey Tey Sowie" (Eight Days A Week) hatte es mir besonders angetan. Bevor ich Gitarre spielen konnte, haben sich die Beatles aufgelöst.

 

BJA: Die ersten Tage in der BERATUNG JUDITH ANDRESEN sind schon rum. Was ist die größte Umstellung für Dich?

 

MJ: Seit meinem 16ten Lebensjahr habe ich mich in Büros herumgetrieben. Ich weiß, wie zwanzig Jahre alte Aktenordner riechen und - wenn man ihnen lang genug ausgesetzt war – schmecken. Ich weiß, wie Sozialversicherungs-Meldepapiere aussehen, wenn sie schon einmal einen Wasserrohrbruch durchlitten haben.

 

Diese geballte Erfahrung erweist sich jetzt auf einmal als völlig überflüssig, soll unserer Büro doch nahezu „holzfrei“ bleiben. D.h. heißt jetzt nicht, dass ich keinen Schreibtisch hätte, aber auf meine gewohnten bunten, riechenden, liebgewonnenen Ordner, in deren Mechanik man sich sogar die Finger klemmen kann, muss ich verzichten. Das ist für mich eine dramatische Umstellung. Etwas in mir sagt häufig immer noch, dieses schöne kleine Dokument solltest Du ausdrucken und in einem schönen dunkelgrünen oder knallroten Ordner abheften.

 

BJA: Schlank, interdisziplinär, agil - aktuell werden viele Forderungen an modernes Management gerichtet. Welcher Forderung hat für Dich einen besonders hohen Wert?

 

MJ: Nun bin ich ja von meiner Geschichte her kein Theoretiker. Wenn ich aber auf meinen Erfahrungsschatz zurückgreife, stellt sich der Gedanke ein, dass gutes Management sich alle drei angesprochenen Werte zu eigen machen sollte. Ob eine Hierarchie innerhalb dieser Werte einen Sinn macht, vermag ich nicht zu sagen.

 

Ein Wert liegt mir aber dann doch besonders am Herzen. Wenn ich die Entwicklung der letzten 35 Jahre betrachte, dann gibt es ein Gut, das in vielen Branchen immer mehr verachlässigt wird, das ist die Menschlichkeit!


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