Neu in der BERATUNG JUDITH ANDRESEN: Julia Schmidt

Seit dem 01. November 2013 ist Julia Schmidt dabei. Begrüßt unsere neue Mitarbeiterin, die sich hier mit drei Antworten auf drei Fragen vorstellt!

BJA: Was war Dein Traumberuf, als Du klein warst? Was davon hast Du verwirklicht?

Julia Schmidt
Julia Schmidt

JS: Wenn ich mich richtig erinnere, war das Tierärztin oder Schriftstellerin. Bisher habe ich davon also nichts verwirklicht. Aber wer weiß, vielleicht habe ich irgendwann einmal die zündende Idee und schreibe doch noch ein Buch. Es ist also noch nicht alles verloren. 

BJA: Die ersten Tage in der BERATUNG JUDITH ANDRESEN sind schon rum. Was ist die größte Umstellung für Dich?

 

JS: Die Umstellung fiel mir erstaunlich leicht. Ich bin es nun seit mehr als einem Jahr gewohnt, viel im Homeoffice zu arbeiten und habe mir hierfür meine eigenen Regeln auferlegt. Ich befürchtete zu Beginn, dass die Kommunikation zwischen mir und Judith aufgrund der räumlichen Trennung zu kurz kommen könnte. Bisher hat sich diese Befürchtung allerdings nicht bestätigt.Natürlich ist ein neuer Arbeitgeber immer eine Umstellung. Neue Kunden, neue Ansprechpartner, neue Aufgabengebiete. Ich habe aber den Eindruck, dass ich bisher sehr gut zurecht komme und allen Anforderungen gerecht werde – und Spaß habe ich dabei auch noch.

BJA: Selbst-organisiert, eine ausgereifte Feedback-Kultur & Transparenz -- welcher agile Wert ist besonders wichtig für Dich?

JS: Die schwierigste Frage von allen und am liebsten möchte ich: „Mir sind alle gleich wichtig“ antworten. Aber wir wissen ja, dass niemals alles gleich wichtig ist und dass Prioritäten setzen nicht nur bei der Umsetzung von Projekten notwendig ist.

 

Ich arbeite sehr gerne selbstorganisiert. Mir ist es wichtig für mich passende Arbeitspakete selbst gestalten zu können und mich nicht einen Tag lang durch ausschließlich unliebsame Aufgaben quälen zu müssen. Ich schaffe mir lieber selbst einen guten Mix, in dem sich angenehme und nicht so angenehme Aufgaben abwechseln, um mir den Spaß an meinem Job zu erhalten. So wichtig es mir ist, meine Arbeit selbst zu organisieren, so wichtig ist mir auch, dass die Teams mit denen ich arbeite, dies ebenso tun.

 

Ich denke, dass Menschen auf Dauer nicht nur für Geld arbeiten können – wenn der Spaß an der Arbeit fehlt, überschattet diese Frustration früher oder später den gesamten Arbeitsalltag und wirkt sich negativ auf die Arbeitsergebnisse aus.

 

Feedback ist ein wichtiger Teil im Arbeitsalltag und kommt nach meiner Erfahrung meistens zu kurz. Häufig ist es nur die Kritik, die Mitarbeiter_innen erreicht, selten aber ein „Danke“ oder „Das hast Du wirklich gut gemacht“, weil diese Aussagen im Alltag entweder nicht getätigt werden oder zwischen Tür und Angel verpuffen. Meines Erachtens unterschätzen Arbeitgeber_innen, Kund_innen und Kolleg_innen die Wirkung einer schlechten Feedback-Kultur. Offene Kommunikation und ein herzliches Danke wirken häufig Wunder und helfen allen Beteiligten.

 

Transparenz ist toll. Projekte, bei denen ich wochenlang keine Arbeitsergebnisse zu Gesicht bekomme, verunsichern mich. Sie lassen mich an meiner und der Arbeitsweise anderer zweifeln. Nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ halte ich Transparenz für einen sehr wichtigen Grundsatz. Ich kann für Verzögerungen im Projektablauf mehr Verständnis aufbringen, wenn mir die Umstände zeitnah mitgeteilt werden. Auch Aufwände für Anforderungen sind für mich nachvollziehbarer, wenn offen über sie gesprochen wird.

 

Im Alltag sollten also alle agilen Werte beherzigt werden, obwohl die Selbst-Organisation für mich persönlich den höchsten Stellenwert einnimmt. Auch die anderen agilen Werte sind, so meine Erfahrung, unabdingbar.

BJA: Super! Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!


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