Newsletter | Über Produktivität mit Stolperfallen

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der Regen wird wärmer - Sommer jetzt auch bei uns in Hamburg!


Auch in der Urlaubszeit versorgen wir Euch mit interessanten Netz-Fundstücken. Versammelt haben wir dieses Mal einen bunten Strauß zu den Themen Produktivität, Stolperfallen beim agilen Arbeiten und der Psychologie der (Team-)Arbeit.


Wir wünschen viel Spaß beim Lesen, Hören, Sehen und Lernen!

Großraumbüros - ja oder nein? Diverse Studien belegen: Großraumbüros sind ungesund und ihre Nachteile wiegen schwerer als die erhofften Vorteile. Häufig sehen sich Programmierer dazu gezwungen, sich mithilfe von Kopfhörern von der Außenwelt abzuschirmen „Headphones are the new walls for people in open-plan offices“. So steht es in der ZDnet.

 

Das Großraumbüro benennt auch Entwickler George Stocker als einen seiner Haupt-Produktivitätskiller. Mit seinem Blog-Beitrag „How to destroy Programmer Productivity“ erläutert er, wie er es dennoch schafft, hin und wieder produktiv zu sein.

Wenn alles gut läuft, die Prozesse reibungslos funktionieren und das Team gute Arbeit abliefert, entsteht schnell der Wunsch nach „mehr“.

 

Warum nicht einfach das Team vergrößern und noch mehr Erfolg haben? Mit der Vergrößerung von Teams und Unternehmen gehen stets diverse Risiken einher, beschreibt David Koontz in seinem Blog-Beitrag „Before Scaling Up – consider...“. Es gibt – gerade in der agilen Welt – einige Alternativen.

Agile Transition als Universalheilmittel? Einspruch! Agiles Arbeiten kann auch unerwünschte Nebenwirkungen haben.

 

Bei den XP Days 2013 sprach Johannes Link über die agile Utopie und wollte wachrütteln. „Ich will kein agiler Coach mehr sein. Und du?“ lautete der Titel seines provokanten Vortrags, in dem er mit diversen Illusionen über die Superlösung Agile Transition aufräumte. Auch heute noch sehenswert!

 

Wichtig ist es – bei aller Individualität – aber natürlich trotzdem, aus dem Erfahrungsschatz anderer Unternehmen, die die Transition bereits vollzogen haben, zu schöpfen. Welche klassischen Stolperfallen die Agile Transition in der Software-Entwicklung bereithält, erläutert Mary Poppendieck in ihrem Artikel „Pitfalls of Agile Transformations“ - und gibt Ratschläge, welche Überlegungen und Maßnahmen unbedingt berücksichtigt werden sollten.

Was beim agilen Arbeiten in der Software-Entwicklung schnell auf der Strecke bleiben kann, sind Fragen der Software-Architektur. Der Fokus auf die Auslieferung von Features kann zur Stolperfalle werden, wenn das Team dadurch den Blick für Architektur-basierte Risiken verliert. Wie Ihr das richtige Maß finden könnt, erläutert George Fairbanks in seinem Artikel „A Risk-Driven Model for Agile Software Architecture“.

Beim Start in agile Projektmethoden verlieren viele Teams ihre Führungskräfte. Die agile Projektmethode läuft ganz gut, aber ...das Team stößt immer wieder an Grenzen, die außerhalb seines Einfluss- bzw. Autoritätsbereichs liegen.

 

Der Lean und Agile Coach Guiseppe De Simone erklärt: „Why you should teach Scrum to your boss and how“.

 

Wer das nicht realisieren konnte... dann hilft vielleicht dieser amüsante Survival Guide zu verschiedenen Organisationsstrukturen!

Da immer mehr Projekte im Komplexen stattfinden, ist ihnen häufig mit klassischen Projektmanagement-Methoden nicht mehr beizukommen. Es lohnt, sich einen Werkzeugkasten von Lösungsstrategien anzueignen, die im Komplexen funktionieren. Dazu schreibt Nils Pfläging im Buch "Komplexithoden" und spricht darüber im Interview mit dem ManagementRadio.

Apropos Werkzeugkoffer: Da passt das Team Trust Canvas des agilen Coachs Alexey Pikulev gut hinein. (Die Version wurde von Mayflower ins Deutsche übersetzt.) Das Canvas dient als Basis für eine Gruppenarbeit, bei der sich das Team mit seinen Stärken und Schwächen hinsichtlich des Vertrauens seiner Mitglieder untereinander und auch zu anderen Stellen auseinandersetzt und sich über Verbesserungspotential klar wird.

Die Mission der BERATUNG JUDITH ANDRESEN ist es, echte Zusammenarbeit möglich zu machen. Ein Wissen davon, „wie Menschen ticken“, ist hierfür besonders wertvoll. Sich selbst und andere besser zu verstehen, kann gute Auswirkungen auf die Kommunikationsqualität haben – je mehr psychologisches Hintergrundwissen, desto besser. Blinkist Co-Gründer Sebastian Klein hat aus einigen interessanten Büchern aus dem Bereich Hirnforschung und Psychologie „7 truths about the mind you missed in psychology class“ extrahiert.

Sketchnotes bringen Klarheit und Farbe in Meetings. Hemmungslos kritzeln, Worte in Bilder fassen, Kompliziertes vereinfacht darstellen, Gedanken mit Spaß und Kreativität zu Papier bringen – einen tollen Einstieg in die Welt der Sketchnotes mit vielen inspirierenden Beispielen bietet die Website von Ralf Appelt (Universtität Hamburg): http://www.sketchnotes.de!

Auf unserer Terminübersicht findet Ihr unsere aktuellen offenen Workshops. Dort findet Ihr auch eine Auflistung kommender Vorträge. Auf Anfrage bieten wir alle Workshops auch direkt für Euer Unternehmen an.

5. November: Management 3.0 #Workout

Tagesworkshop mit Judith Andresen

 

16. November: FlipCharts richtig nutzen

Tagesworkshop mit Julia Schmidt

Die Anmeldung zu unseren Workshops kann über die Webseite judithandresen.com oder einfach per E-Mail erfolgen. Die Teilnehmerzahl der Workshops ist begrenzt.


Wenn Ihr mehr als zwei Fortbildungen (unterschiedliche Workshops) oder für zwei Personen bucht, gewähren wir mit dem GutscheinCode MindZwei einen Rabatt von 10%.


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