Newsletter | Stakeholder und andere Sorgen

Hallo!

Agile Prinzipien und Organisationsansätze sind nicht nur für Entwicklungsteams interessant.
Stakeholdern in Produktentwicklungsprozesse gut einbeziehen, Organisationsformen für effektive Teams in schnell wachsenden Organisationen oder funktionierendes Change-Management finden: die Management-Ebene schaut sich einiges von der IT ab. Gleichzeitig bleiben CTOs und Softwareentwicklungsteams oft "das unbekannte Wesen". In unserem Newsletter haben wir Euch verschiedene Links zum Thema "agile Management" zusammengestellt.

Viel Spaß beim Lesen!

Stakeholder-Management ist die Königsdisziplin der Entwicklung zum agilen Unternehmen. Stefan Wolpers findet "Deciding early in the process how to communicate with internal stakeholders usually makes the difference between “doing agile” and “becoming agile” in the end."

 

Für den erfolgreichen Umgang mit internen Stakeholdern bietet er zehn Kommunikationstaktiken an.

Einen möglichst hohen Turm aus 20 Spaghetti, Tesafilm und einem Marshmellow zu bauen, das ist die Marshmellow-Challenge.

 

Tom Wujec erläutert in diesem 7 Minuten Video, warum Kindergartenkinder dort gegen MBAs gewinnen und welche Insights über Teams und Prozesse uns das gibt.

Jeder spricht vom "agile Mindeset", aber kaum jemand kann es wirklich definieren.

 

Susan McIntosh versucht eine Definition und stellt "respect, collaboration, improvement and learning cycles, pride in ownership, focus on delivering value, and the ability to adapt to change" in den Mittelpunkt.

Technik(er) verstehen für CEOs.

 

Lars Jankowfsky hat in seinen Vortrag auf der  Bits&Pretzels in 20 Minuten das Wichtigste gepackt, was ein CEO über Programmierer wissen muss: "Give the team headroom for refactoring and learning." Und schließlich: "Do not waste the time of your engineers!"

Kann man ein Entwickler-Team offshore in Indien mit agilen Methoden steuern? Wie wirken sich Kulturbarrieren aus und welche Lehren kann man ziehen? Martin Fowler von ThoughtWorks zieht nach 4 Jahren Bilanz und stellt fest, dass die Probleme nichts mit Agile zu tun haben:

 

"The weak spots of offshore development come from culture and distance with the business."

Konzerne sind ein Dschungel voller Organigramme. Einen Weg hindurch zeigt uns Erik Devaney mit den "6 Building Blocks of Organizational Structure".

Judith Andresens Keynote auf der diesjährigen Code.Talks "Echte Innovation liefern" vergleicht evolutionäre und revolutionäre Innovation und kam zu dem Schluss: "Brainstorming ist tot".

 

Abstimmung mit Füßen: Henrik Kniberg erläutert uns, was eigentlich eine Unconference ist.

Apple, Alphabet (Google), Amazon, Microsoft, and Facebook sind die Fab Five, die 5 wertvollsten Unternehmen der Welt, aber sie passen in keines der klassischen Kategorisierungsschemen, die Banken oder Regierungen benutzen. Diese stammen alle noch aus dem Industriezeitalter.

 

Barry Libert regt deshalb eine Kategorisierung nach Geschäftsmodellen an.

Matthew Heusser zeigt zum Thema "Does agile scale?" auf, dass Google, Facebook and Spotify keine Skalierungsprobleme haben, weil sie nie Hierarchien hatten. Transformiere man aber klassisch gewachsene Unternehmen  wirf das mittlere Management aus Selbsterhaltungstrieb die "agil skaliert nicht"-Nebelkerze.

 

Die Frage lautet also: "If we change to teams of teams, what do we do with the managers?"

Neues Buch auf Leanpub: Julia und Judith beschreiben 15 Methodenbausteine für Retrospektiven und Post-Mortem-Analysen.

 

Die Sammlung wird zukünftig regelmäßig erweitert und ergänzt das Buch "Erfolgreiche Retrospektiven". Mehr dazu in unserem Blog.


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