Puffer in Angeboten

Das Preisgefühl des Auftraggeber, dessen Budget und die Aufwandsschätzung des Teams passen nicht überein. Welche Möglichkeiten gibt es jetzt?

Mood: Taschenuhr
Bild: morgueFile

Angebotsverhandlungen sind oft featuregetrieben. Und eigentlich unwichtige Features mutieren zu "also die andere Firma baut für den gleichen Preis auch noch XYZ mit". 

 

Hier gilt: sich nicht erpressen lassen! Wer an dieser Stelle den Preis reduziert, ohne eine Gegenleistung zu fordern, wird beim nächsten Mal nur einen noch höheren Preisdruck erleben.

Effizienter durch verändertes Projektvorgehen

Was sind passende "Gegenleistungen"? Die Aufwandsschätzung des Teams beruht auf der Annahme, dass die SWBML (So-Wie-Beim-Letzten-Mal-)Projektmethode gewählt wird. Welche Faktoren waren beim letzten Projekt Aufwandstreiber? Können diese durch ein verändertes Vorgehen verringert werden?

 

Möglichkeiten für veränderte Projektriten unter Beteiligung des Auftraggebers sind:

  • Vereinfachte Abnahmerituale
  • Inhaltseinpflege durch den Auftraggeber (bei Web-Plattformen)
  • Verzicht auf maschinengeschriebene Dokumentation; Photo-Protokolle und händische Scribbles tun es auch

Durch einen leichteren Projektumgang und die Reduktion von Projektbürokratie könnt Ihr effizienter arbeiten. Diese Effizienzsteigerung könnt Ihr an den Auftraggeber weitergeben. (Mehr Ideen findet Ihr im Blog-Artikel "Rabattverhandlungen".)

Den Auftraggeber verstehen

Es ist klug, die unternehmerischen Ziele des potenziellen Auftraggebers zu kennen und in diesem Sinne zu priorisieren zu. Mittels dieser Prioritäten kann das Angebot in A-, B- und C-Features unterteilt werden.

 

A-Features werden im Rahmen des Budgets erfüllt. B-Features sind Kandidaten für den CR-Puffer, während C-Features für die nächste Projektphase vorgesehen sind. 


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